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Kristin Reinbach

Expertin & Unternehmensberaterin für Marktorientierung & Performance bei krysalis consult
Unterstützt Führungskräfte & Teams in komplexen Organisationen von DAX bis Mittelstand dabei, ihre Ziele zu erreichen. Mehr als 15 Jahre Erfahrung in Vermarktungs- und Performance-Themen. "unkonventionell, kreativ & analytisch stark, wertschätzend, effektiv"
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Ernest Hemingway kurz & knackig zu: Prioritäten setzen

 

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Prioritäten setzen – gutes Zeitmanagement steht und fällt damit, macht uns mehr oder weniger produktiv. Ernest Hemingway war kein glatter Charakter – doch sicherlich eins: Produktiv. Zum Thema “Prioritäten setzen” hielt er fest:

'Mach das Allerwichtigste jeden Tag zuerst.' Ernest Hemingway Klick um zu Tweeten

Dieser schlichte Satz birgt ein 1a-Time Management-System – mehr braucht man eigentlich nicht. Zerlegen wir ihn kurz – es lohnt sich.

‘Das ALLERwichtigste’ sagt:

Nein, es kann keine 10 Prio A geben.

Diese eine Aufgabe steht eben zuerst an.

Das empfehle ich übrigens abends schon zu entscheiden, damit man morgens nicht erst in Entscheidungs-Agonie in Sachen Prioritäten setzen verfällt (und Entscheidungen brauchen immer mehr ‘CPU’ als einfaches Abarbeiten).

“jeden Tag”

Das sorgt dafür, dass tagtäglich die Prioritäten den ihnen zustehenden Stellenwert bekommen.

“zuerst”

– heißt als absolute Nr. 1.

Ach ja, und dann ist da noch….

“MACHEN”.

Tun wir es einfach. Prioritäten setzen und DIREKT umsetzen.

Nein, nicht

  • nachdem man mal die Mails gecheckt,
  • mit dem Sekretariat, den Kollegen gequatscht hat
  • oder oder oder.

Sondern als allerallererstes.

Das kann im Extremfall heißen: Kaffeemaschine an, Kaffeetasse und direkt hinsetzen. Ja, zuhause & im Pyjama, wenn’s sein muss.

Hemingways Methode zum Prioritäten setzen bringt folgende Vorteile für unsere Produktivität:

  • 1. Sachlich: Das Thema ist erledigt oder zumindest wieder ein Stück weitergebracht.
  • 2. Mental: Man fühlt sich gut und stark, weil man das Wichtigste bereits ‘getackelt’ hat – und packt andere Punkte ähnlich beherzt an – der ganze Tag wird dadurch besser (=> “self-fullfilling prophecy”)
  • 3. Mental B: Man weiss, dass man Wesentliches getan hat.
  • 4. Externe Faktoren ausschalten: Die Chancen, etwas wirklich zu tun, stehen ganz früh morgens einfach sehr viel besser – denn das Risiko, dass andere / das Leben uns dazwischen kommt, ist viel geringer.

Für die ganz Harten – hier die verschärfte Variante zum Prioritäten setzen:

Die Amerikaner fügen zum Thema “Prioritäten setzen” gern noch folgendes hinzu:

“swallow that frog”

– d.h. bringen wir morgens das, wovor es uns gruselt einfach gleich hinter uns.

Das kann (siehe mentale Effekte a) und b)) für eine deutliche Verstärkung sorgen.

Als Praxis-Tipp ergänze ich: Bitte wählen Sie dafür etwas, das Sie wirklich in der Hand haben – wie z.B. den ersten Entwurf für ein Strategie-Papier, sonst kann zu leicht zu ‘sehr entmutigend’ statt ‘sehr motivierend’ mutieren.

Zm Abschluss die Coaching-Frage zum leichteren Prioritäten setzen:

'Wenn ich heute nur 4h hätte - was würde ich tun? Was würde ich lassen?' Klick um zu Tweeten

Wer mehr will:

  • Der englischsprachige Wikipedia-Artikel zu Hemingway – wirklich lesenswert. Sicher kein glattes Leben. Aber lebendig. Leider evtl. auch eine Geschichte nicht rechtzeitig behandelter psychischer Krankheiten…
  • Wie man besser schreibt – nach Hemingway  Da als Führungskraft Kommunikation ohnehin Hauptaufgabe ist & Hemingway in der Literaturwissenschaft zu Recht als begnadeter Techniker gilt: Ein inspirierender Artikel für jeden, der nach Ansätzen sucht, seine Kommunikation systematisch zu verbessern.

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