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Kristin Reinbach

Expertin & Unternehmensberaterin für Marktorientierung & Performance bei krysalis consult
Unterstützt Führungskräfte & Teams in komplexen Organisationen von DAX bis Mittelstand dabei, ihre Ziele zu erreichen. Mehr als 15 Jahre Erfahrung in Vermarktungs- und Performance-Themen. "unkonventionell, kreativ & analytisch stark, wertschätzend, effektiv"
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Produktivität steigern, indem Sie die 3 häufigsten Hindernisse sauber ausbremsen

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Eins der bekanntesten Geheimnisse der Produktivität erfolgreicher Menschen:

Sich für den Moment wirklich auf etwas zu konzentrieren.

Eine sinnvolle Aufgabe konzentriert abzuarbeiten – das fühlt sich richtig gut an,

  • weil wir produktiv sind,
  • weil sich etwas bewegt,
  • etwas vorangeht.

Tatsächlich tun wir uns oft jedoch schwer, zu diesem konzentrierten Arbeiten und damit echter Produktivität zu finden.

In der Realität versuchen nämlich drei ‘böse Geister’, uns von unserer Produktivität abzuhalten:

  • a) Der Nicht-Entscheiden-Geist,
  • b) der Ablenkungs-Zombie und
  • c) der Anti-Start-Vampir

(gegen den Anti-Start-Vampir kann der Knoblauch oben helfen ;))

Das Wort ‘versuchen’ ist bewusst gewählt, denn einmal erkannt und behandelt sind alle 3

so wirksam wie Geister in der Geisterbahn: Gar nicht.

So können Sie diesen drei Hindernissen effektiv begegnen, bevor Sie Ihrer Produktivität in die Quere kommen:

1. Produktivität steigern, indem Sie den Nicht-Entscheiden-Geist ausgrätschen:

Seien wir mal ehrlich – wie oft ist das Multi-Tasking nur eine Maske? Eine Maske zum Beispiel für unsere eigene Un-Entschiedenheit.

Klar, manchmal können wir uns wirklich noch nicht entscheiden, weil wir noch nicht genug über unsere Alternativen wissen. Zwischen anderen Pillepalle-ToDos rumzueiern macht das aber nicht besser.

Bei Un-Entschiedenheit also:

A) Klären: Weiß ich genug, um eine gute Entscheidung zu fällen, auf welche Alternative ich mich jetzt konzentriere? Wenn ja: Entscheiden. Und nicht mehr zurückschauen. Bei mir hat es sich bewährt, in solchen Fällen am besten schriftlich festzuhalten, warum ich mich im Moment so entschieden habe.

B) Oder: Wenn Sie noch nicht genug wissen für eine gute Entscheidung, dann entscheiden (!) Sie sich jetzt, wie viel Zeit und Geld Sie noch investieren wollen, um entscheiden zu können. Und dann gehen Sie los, um mehr herausfinden.

2. Produktivität steigern, indem Sie den Ablenkungs-Zombi zur Seite schieben:

Dieser Kollege kommt sowohl in der Verkleidung als etwas Negatives, das plötzlich passiert, aber auch als etwas Schönes, Verlockendes vor. Oft sind es keine wirklich wichtigen, wesentlichen Dinge.

Was tun?

Schalten Sie Ablenkungen weitestgehend aus.

Ja, Ihr Internet kann aus sein, Ihr Blackberry ebenfalls, während Sie endlich Ihr Strategie-Konzept durchdenken. Was sollen Sie in den zwei Stunden schon verpassen? Stellen Sie die Relationen für sich wieder her:

Schließlich wird hier nicht am offenen Herzen operiert.

Alles andere wird mal zwei Stunden warten können.

Punkt.

Was in Ihrem Bereich wirkliche OPs-am-offenen-Herzen sind wissen Sie ja eigentlich.

3. Produktivität steigern, indem Sie dem Anti-Start-Vampir den Garaus machen:

Kennen Sie das auch? Komischerweise scheint gerade der Einstieg oft das Schwierigste an einer Aufgabe zu sein. Das gilt übrigens besonders bei noch schwammigen, abstrakten Themen – wie z.B. in der Strategie-Entwicklung, bei der Leitbild-Entwicklung, im Business Development, wenn wir erstmal ein Gefühl für die Problem-Struktur erarbeiten müssen.

Ein Grund dafür ist, dass wir unsere Aufmerksamkeit wie einen starken Lichtstrahl erstmal auf unser Thema bündeln müssen. Ein weiterer Grund kann sein, das wir unrealistische Ansprüche daran haben, wie viel wir in welcher Qualität in welcher Zeit erledigen können.

Sehr bewährt hat sich beim Coaching von Führungskräften und ihren Teams dieser wirklich einfache Praxis-Tipp:

“Ich fange jetzt mal an und falls es wirklich nicht gut geht darf ich in 20 Minuten wieder aufhören.”

Wenn es Ihnen und/oder Ihrem Team besser schwer fällt aus den Startlöchern zu kommen, dann stellen Sie auf jeden Fall auch einen Wecker für diese 20 Minuten, das gibt dieser Technik noch mehr Verbindlichkeit. Wichtig ist außerdem, dass man ernst damit macht, dass man nach 20 Minuten wieder aufhören darf (also bitte kein ‘wir brainstormen jetzt hier so lange bis jemandem was einfällt’ ;)). Ich selbst wende diese Technik regelmäßig (heute Z.B. auch beim Schreiben dieses Artikels) an – und bisher hat sie jedesmal dazu geführt, dass ich  den Einstieg gefunden hatte.

Denn:

Der perfekte Moment zum Starten wird erst durchs Anfangen dazu. Klick um zu Tweeten

Weisen Sie heute wieder diese 3 Produktivitäts-Monster in ihre Schranken – bei sich und Ihren Mitarbeitern – und verschaffen Sie sich statt dessen das gute Gefühl, produktiv zu sein und wieder ein Stück Weg auf Ihr nächstes Ziel hin zu schaffen.

Die Produktivität steigern Sie dann quasi als logische Konsequenz davon.

Welches dieser 3 Produktivitäts-Geister begegnet Ihnen bei sich selbst oder bei anderen häufiger?

  • Wie gehen Sie bisher damit um? Welche Tipps haben Sie für andere Führungskräfte, um die eigene Produktivität zu steigern?
  • Welche weiteren ‘Geister’, die Produktivität verhindern, würden Sie ergänzen?

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